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Herausforderung demographischer Wandel
Sinkende Geburtenzahlen bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung sind die Ursache dafür,
dass in Deutschland die Bevölkerung in einigen Jahren zahlenmäßig abnehmen und das Durchschnittsalter der
Bevölkerung steigen werden. Dies wurde bisher vor allem in der Perspektive der Auswirkungen auf die Finanzierung
der sozialen Sicherungssysteme - insbesondere der Altersversorgung - diskutiert.
Weit weniger in das öffentliche Bewußtsein gedrungen ist dagegen die Tatsache, dass auch die
Erwerbsbevölkerung altert.
Die demographische Entwicklung wird aber den Arbeitsmarkt
und die betriebliche Arbeitswelt der Zukunft nachhaltig und tiefgreifend
beeinflussen.
Während das Durchschnittsalter der Belegschaften steigen wird, rücken
gleichzeitig weniger Nachwuchskräfte nach. Es wird zunehmend zu qualifikatorischen
und regionalen Lücken im Arbeitskräfteangebot kommen. Die aktuelle Debatte
um offensive Rekrutierungsstrategien für "high potentials" greift gegenüber
dieser Herausforderung zu kurz.
Bei zunehmendem Fachkräftemangel und alternden Belegschaften müssen Betriebe
umdenken und verstärkt in die Qualifikation von teilweise schon lernentwöhnten
40- und 50jährigen investieren. Deren Ressourcen und spezifische Potenziale
werden heute oftmals nur unsystematisch genutzt. Das Problem besteht also
nicht nur in einer Ausbildungslücke der Gesellschaft, sondern auch in
einer Weiterbildungslücke der Betriebe.
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Lösungsansätze unseres Projekts
Zu den folgenden Themenfeldern werden exemplarische
Lösungsansätze zur Sensibilisierung, Beratung und Umsetzung erprobt:
Ausgewogene Altersstrukturen und betriebliche
Innovationsfähigkeit
Alter(n)sgerechte Arbeits- und Personalpolitik
Beschäftigung und neue Tätigkeitsfelder für Ältere
Hierbei werden Lösungen zu den folgenden
Handlungsfeldern umgesetzt:
ein vorurteilsfreies Bild über ältere Erwerbspersonen erzeugen
Beschäftigungschancen Älterer erhöhen
berufliche Kompetenzen über die gesamte Erwerbsbiographie aktivieren
und fördern
die Zusammenarbeit unterschiedlicher Altersgruppen im Betrieb verbessern
die betriebliche Leistungs- und Innovationsfähigkeit erhalten und
steigern
Handlungsoptionen für Unternehmen, Verbände und Politik herausarbeiten.
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